Sehtafeln homogen beleuchten.

Mit LUVIS und LUVIS mini können gängige Kontrast- und Visustafeln endlich korrekt und homogen aufgeleuchtet werden. Dadurch wird das Messen vom Kontrastsehen einfacher, denn Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, die Tafeln korrekt zu beleuchten.

Es wird aber auch viel genauer: Mit den LUVIS-Geräten werden die Sehtafeln homogen aufgeleuchtet. Das bedeutet, dass die Helligkeit bzw. Leuchtdichte auf der Tafel keine großen Abweichungen aufweist. Mit LUVIS mini bspw. erreichen Sie eine maximale Abweichung von +/- 3 % über die gesamte Tafel. Bisherige Verfahren und Forderungen sind bei +/- 25 %. Dies kann gerade bei Kontrasttesten entscheidende Unterschiede im Ergebnis mit sich führen.


Betriebsmediziner / Arbeitsmediziner (FeV von 2011)

Seit 2011 muss jeder Betriebs- oder Arbeitsmediziner bei Gutachten für den Führerschein für berufliche Zwecke das Kontrastsehen prüfen. Mit LUVIS lassen sich die erschwinglichen Mars- und Pelli-Robson-Tafeln homogen aufleuchten.

Die DOG empfiehlt für die FeV zwar einerseits Einblickgeräte, welche aber als Investition im mittleren 4stelligen Bereich liegen und kaum transportabel sind. Andererseits spricht sie sich auch für die Marstafeln oder die Pelli-Robson-Tafeln aus, mit welchem man das photopische Kontrastsehen prüft.

Die Schwierigkeit, solche Kontrasttafeln an unterschiedlichen Orten zu beleuchten, wird mit den LUVIS-Geräte ideal gelöst. Es werden keine externen Lichtquellen notwendig. So kann man sich auf das Ergebnis im Rahmen der FeV voll und ganz verlassen und alle Probanden erhalten faire Prüfbedingungen.

Kliniken / Forscher / Ophthalmologen (für Studien)

Bei klinischen Studien ist das Ergebnis eines Sehtestes ausschlaggebend für den Erfolg der Untersuchung. Standardisierde Beleuchtungen sind nicht nur bei der Visus-Prüfung wichtig, sondern umso wichtiger für die Prüfung des Kontrastsehens. Schon bei kleinen Abweichungen der Beleuchtung könnte Ihr Proband eine Kontraststufe weniger erkennen.

Besonders in multizentrischen Studien muss darauf geachtet werden, dass alle Zentren die gleiche Beleuchtung verwenden. Ist dies nicht der Fall, tut sich die Frage auf, wie vergleichbar und solide die Messungen sind. Es reicht daher nicht aus, wenn alle Zentren die gleiche Kontrasttafel einsetzen, diese jedoch unterschiedlich beleuchten: Verwendet Zentrum A eine Tischlampe, Zentrum B das Neonlicht von der Raumbeleuchtung und Zentrum C eine LED-Lampe, so entstehen höchstwahrscheinlich drei unterschiedliche Beleuchtungen. Die Messungen der Zentren sind dadurch weder vergleichbar, noch ausreichend beleuchtet.

Gerade bei Kontrasttafeln wie den Marstafeln oder den Pelli-Robson-Tafeln ist es gar nicht so leicht, die gesamte Fläche der Tafel homogen zu beleuchten. Meist ist die Tafelmitte etwas heller als die Ränder, oder es treffen Spiegelungen auf einen Optotypen, sodass sich dieser durch Reflexionen in der Drucktinte hervorhebt. Mehr dazu finden Sie im wissenschaftlichen Artikel von Durst et al. (Br J Ophthalmol 2011; 95:1506-1508) sowie Raabe, T. et al. (Klinische Monatsblätter Augenheilkunde 2014; 231: 798-809).

Mit den LUVIS-Geräten erzeugen Sie sofort und ohne nötige Einstell-Maßnahmen reproduzierbare Ergebnisse und schaffen standardisierte Bedingungen für alle Probanden.

Augenoptiker / Optometristen (Screening)

Prüfen Sie in einer Refraktion oder Nachkontrolle auch das Kontrastsehen? Oder vielleicht in einer Voruntersuchung? Wenn ja, sollten Sie unbedingt kontrollieren, ob Ihre Beleuchtung ausreichend und homogen ist. Auch ob es Sommer oder Winter ist, oder direktes Sonnenlicht in den Screeningraum fällt, muss bedacht werden! Mit LUVIS können Sie sich hingegen entspannt zurücklehnen.

Laut Statistik finden über 70% aller Refraktionen in Deutschland beim Augenoptiker oder Optometristen statt. Gerade bei älteren Personen nimmt das Kontrastsehen deutlich ab, oft aufgrund eines Katarakts (Linseneintrübung). Diese Fälle können und sollten Sie aufdecken! Denn oftmals sind die älteren Kunden zwar perfekt auskorrigiert, leiden jedoch unter einem schlechten Kontrastsehen. Dadurch gefährden sie sich und andere Verkehrsteilnehmer.

Machen Sie also die Prüfung des Kontrastsehens ab einem bestimmten Alter zum Standard in Ihrer Untersuchung! Zum Beispiel können Sie mit LUVIS mini und einer Mars-Kontrasttafel schon mit geringem Aufwand ein Screening des Kontrastsehens einführen. Damit schaffen Sie verlässliche Untersuchungen und werden zur Anlaufstelle für eine dankbare Zielgruppe!